Bericht des Vorstandes

Jahresberichte des Vorstandes Land Brandenburg

Inhalt: 1. Jahresbericht März 2007

            2. Jahresbericht April 2008

 

 

März 2007    Bericht des Vorstandes des LV Brandenburg

Ergebnisse:

  • Nachwuchssicherung: Mit dem Herbstsemester 2006 begann für 36 Kollegen ein neues Erweiterungsstudium für Psychologie am Institut „Weiterbildung in Brandenburg“  e.V. (WiB) in Potsdam. Die Dauer des Studiums beträgt 5 Semester. Die Kosten sind selbst zu tragen und belaufen sich auf 850 € pro Semester.
  • Ende August 2006 fand in Cottbus eine 2-tägige Fortbildung mit den Pädagogen zur „Lernen mit Suggestopädie“ statt.
  • Die Kassenprüfung bis Oktober 2006 fand anlässlich der Mitgliederversammlung während der Jahrestagung in Magdeburg statt.
  • Am 13. Januar 2007 wurde auf einer Mitgliederversammlung im LISUM (Ludwigsfelde) der Landesvorstand gewählt.
  • Der Schulrat für Psychologie will ab 2008 die Fortbildungsangebote unterstützen.
  • Bildung von Arbeitskreisen.

Ziele:

·        Gewinnung von neuen Mitgliedern unter den Studierenden am WiB.

·        Konkrete Unterstützung wird der Verband entsprechend einer Bitte des W.i.B. e.V. für das Fach „Didaktik“ anbieten. (Honorartätigkeit)

·        In Zusammenarbeit mit der Fachmoderatorin (Barbara Nicklisch), dem LISUM Brandenburg und dem Schulrat sollen weitere Angebote zur Fortbildung erarbeitet werden, z. B. zur EPA, zum Thema „Wirtschaftspsychologie“.

·        Einsatz für den Erhalt des Faches unter den Bedingungen des Abiturs nach 12 Jahren.

·        Vereinigung mit dem LV Berlin

·        Kontakt mit den Schulämtern

·        Verankerung des Faches durch Repräsentation in Schulprogrammen, Förderkonzepten

·        SchülerInnen dafür interessieren, sich öffentlich über ihre Erfahrungen mit Psychologie zu äußern

·        Referendare aus NRW für ein Studienseminar in Brandenburg interessieren (Angebot von Frau Dr. Junginger für „seltene“ Fächerkombinationen, z.B. Psy/Frz)

·        Zusammenstellung einer Argumentation „Pro Psychologie“

·        Kontakt zur KMK herstellen

·        BDP und Gesellschaft für Psychologie für die Belange der Psychologielehrer interessieren

·        Homepage aktualisieren

·        Jüngere Kollegen/Innen ansprechen, die in der Verbandsarbeit aktiv werden könnten

 

Situation des Unterrichts und der Psychologielehrerinnen und -lehrer im Land:

 

Der Verband zählt 66 Mitglieder.

 

Eine Befragung unter Verbandsmitgliedern (49 von 69) und anderen unterrichtenden Kollegen (4) im September 2006 ergab folgende Zahlen:

 

 

Klasse 9

Klasse 10

Kurse 11

Kurse 12

Kurse 13

Grundkurse - Schülerzahl

 

 

80 –

1974

67 –

1420

65 –

1245

Leistungskurse - Schülerzahl

 

 

3 –

75

4 –

100

3 –

75

Wahlpflicht - Schülerzahl

1 –

26

1 –

28

 

 

 

 

Gesamtzahl: 4943 Schüler werden im Schuljahr 2006/07 mindestens unterrichtet. Da die Daten von ca. 15 Kollegen fehlen und wahrscheinlich noch weitere Kollegen unterrichten, die nicht Mitglied des Verbandes sind, könnten es sogar 6000 – 7000 Schüler sein.

An 53 Schulen wird momentan das Fach Psychologie unterrichtet (41 Gymnasien, 7 Gesamtschulen, 5 Oberstufenzentren).

 

Die Verteilung im Land: Schulamt Cottbus: 15 Gym, 1 GS, 1 OSZ; Schulamt Brandenburg: 8 Gym, 4 GS, 1 OSZ; Schulamt Perleberg: 7 Gym, 2 OSZ; Schulamt Frankfurt/Oder: 5 Gym, 1 GS; Schulamt Wünsdorf: 3 Gym, 1 GS; Schulamt Eberswalde: 3 Gym, 1 OSZ

 

Psychologie als Abiturprüfungsfach:

2005/06

3. APF

65

Punkte: 8,9

 

4. APF

840

Punkte: 9,7

 

Vergleich mit anderen Fächern:     Chemie – 419; Physik – 566; Französisch -243

 

Für das Schriftliche Abitur 2006 wurden beim Schulrat für Psychologie  von 28 Kollegen Vorschläge eingereicht.

AG - Ausbildung von Psychologielehrern – März 2007

 

-         die Landesregierung von Brandenburg sieht keinen Bedarf an Psychologielehrern

 

-         die in Brandenburg „übliche“ Ausbildung zum Psychologielehrer wird nur durch ein Erweiterungsstudium möglich

 

-         im Oktober 2006 haben 36 Kolleginnen und Kollegen am Potsdamer Institut „Weiterbildung in Brandenburg e.V.“ das Studium aufgenommen

 

-         die Kollegen befinden sich jetzt im 2. Semester

 

-         die Kosten pro Semester betragen 850 €

 

-         das Land gibt keine Unterstützung dafür

 

-         insgesamt sind 5 Semester zu absolvieren

 

-         Quereinsteiger können in Brandenburg Lehrer für Psychologie werden, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind: die Bewerber haben ein zweites Fach; sie haben einen unbefristeten Vertrag bei einem Schulamt; sie nehmen ein Jahr am Vorbereitungsdienst (grundständige Ausbildung) teil; sie beantragen die Ausbildung; das Seminar würde zustande kommen, wenn 10 Teilnehmer an einem Schulamt zusammenkommen

 

-         Psychologie kann als Drittfach in Brandenburg unterrichtet werden (wir haben jetzt gerade eine Anfrage dazu)

 

-         Brandenburg würde ein Studienseminar für Referendare für Psychologie einrichten, wenn genügend Bewerber vorhanden sind und diese für Brandenburg seltene Fächerkombinationen anbieten, z.B. Französisch, Latein, Ethik, Englisch.

 

 

 

 

 

Brandenburg                        

 

Stand: Oktober 2007

 

Situation des Unterrichts und der Psychologielehrerinnen und -lehrer im Land:

Der Verband zählt 72 Mitglieder.

 

Eine Befragung unter Verbandsmitgliedern und anderen unterrichtenden Kollegen (40 von 66)) im September 2007 ergab folgende Zahlen:

 

 

Klasse 9

Klasse 10

Kurse 11

Kurse 12

Kurse 13

Grundkurse  Schülerzahl

 

 

38

812

53

1081

45

747

Leistungskurse  Schülerzahl

 

 

1

21

1 

26

3 

68

Wahlpflicht  Schülerzahl

1 

23

 

 

 

 

 

Gesamtzahl: 1308 Schüler werden im Schuljahr 2007/08 mindestens unterrichtet. Da die

Daten von ca. 20 Kollegen fehlen und wahrscheinlich noch weitere Kollegen unterrichten, die nicht Mitglieder des Verbandes sind, könnten es 2000 – 3000 Schüler sein.

An 53 Schulen wurde im Schuljahr 2006/07 das Fach Psychologie unterrichtet (41 Gymnasien, 7 Gesamtschulen, 5 Oberstufenzentren).

Die Verteilung im Land: Schulamt Cottbus: 15 Gym, 1 GS, 1 OSZ; Schulamt Brandenburg: 8 Gym, 4 GS, 1 OSZ; Schulamt Perleberg: 7 Gym, 2 OSZ; Schulamt Frankfurt/Oder: 5 Gym, 1 GS; Schulamt Wünsdorf: 3 Gym, 1 GS; Schulamt Eberswalde: 3 Gym, 1 OSZ

 

Psychologie als Abiturprüfungsfach:

Für das Schriftliche Abitur 2006 wurden beim Schulrat für Psychologie  von 27 Kollegen Vorschläge eingereicht. Zum Abitur 2007 waren es 24 Kollegen.

 

2006

       3. APF

  65 Prüflinge

Mw: 8,9

 

       4. APF

840 Prüflinge

Mw: 9,7

2007

       3. APF

  52 Prüflinge

Mw: 7,9

 

       4. APF

876 Prüflinge

Mw: 9,8

2007

1. + 2. APF

  76 Prüflinge

Mw: 8,3

 

Ergebnisse:

  • Nachwuchssicherung: Mit dem Herbstsemester 2006 begann für 36 Kollegen ein neues Erweiterungsstudium für Psychologie am Institut „Weiterbildung in Brandenburg“  e.V. in Potsdam. Die Dauer des Studiums beträgt 5 Semester. Die Kosten sind selbst zu tragen und belaufen sich auf 850 € pro Semester. 31 Kolleginnen und Kollegen begann am 7. 9. 2007 das 3. Semester für dieses Erweiterungsstudium „Psychologie“. 14 unterrichten bereits in den Kursen 11 und 12. Zwölf weitere Kollegen beginnen jetzt mit dem 1. Semester.
  • Der Verband gewährleistet die Ausbildung im Fach „Didaktik“.
  • 2-tägige Fortbildungen in Cottbus (gemeinsam mit den Lehrern für Pädagogik):  August 2006: „Lernen mit Suggestopädie; September 2007: „Mobbing“ und „Wirtschaftspsychologie“ (neue EPA-Anforderung)
  • Der Schulrat für Psychologie will ab 2008 die Fortbildungsangebote unterstützen.
  • Bildung von Arbeitskreisen in den Schulamtsbereichen.
  • Die Kassenprüfung bis Oktober 2006 fand anlässlich der Mitgliederversammlung während der Jahrestagung in Magdeburg statt.
  • Am 13. Januar 2007 wurde auf einer Mitgliederversammlung im LISUM (Ludwigsfelde) der Landesvorstand gewählt.
  • Der Vorstand des Landesverbandes hat die Kassenprüfung der letzten 3 Jahre für den Materialversand durchgeführt.

Ziele:

·        Gewinnung von weiteren Mitgliedern unter den Studierenden am W.i.B e.V..

·        In Zusammenarbeit mit der Fachmoderatorin (Barbara Nicklisch), dem LISUM Brandenburg und dem Schulrat sollen ab 2008 weitere Angebote zur Fortbildung erarbeitet werden.

·        Einsatz für den Erhalt des Faches unter den Bedingungen des Abiturs nach 12 Jahren.

·        Vereinigung mit dem LV Berlin

·        Kontakt mit den Schulämtern (Problem der Fortbildung)

·        Öffentlichkeitsarbeit mit Medien, dem Parlament

·        Verankerung des Faches durch Repräsentation in Schulprogrammen, Förderkonzepten

·        SchülerInnen dafür interessieren, sich öffentlich über ihre Erfahrungen mit Psychologie zu äußern

·        Referendare aus NRW für ein Studienseminar in Brandenburg interessieren (Angebot von Frau Dr. Junginger für „seltene“ Fächerkombinationen, z.B. Psy/Frz)

·        Zusammenstellung einer Argumentation „Pro Psychologie“

·        Kontakt zur KMK herstellen

·        BDP und Gesellschaft für Psychologie für die Belange der Psychologielehrer interessieren

·        Homepage aktualisieren

·        Jüngere Kollegen/Innen für die Verbandsarbeit interessieren

 

 

 

 

Protokoll der Mitgliederversammlung des Landesverbandes Brandenburg

 

Zeit:                       19. April 2008, 13:00 – 15:00 Uhr

 

Ort:                         LISUM Brandenburg, Mensa II

 

Anwesende:         30 Mitglieder des Landesverbandes

 

Tagesordnung

 

TOP 0 Buffet

TOP 1 Bericht über die Arbeit der LV

TOP 2 Was haben wir erreicht? Was liegt vor uns?

TOP 3 Information zur aktuellen Weiterbildung zum Psychologielehrer

TOP 4 Ideenbörse

TOP 5 Neue Homepage des Verbandes

TOP 6 Informationen zur Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes

TOP 7 Berichte der Arbeitskreise

TOP 8 Fortbildungen und Tagungen im Herbst 2008 und 2009

TOP 9 E-Learning – eine Alternative?

TOP 10 Kassenprüfung

 

TOP 1 Der LV berichtet über die Briefe des Bundesvorstandes bezüglich der Stellung des Faches im Land und des Kollegen J. Filbry bezüglich der Notwendigkeit der Verbesserung der Ausbildung der Erzieher an die Kultusminister. Die Antwort aus dem MBJS liegt den Kollegen als Kopie vor.

 

TOP 2    Brandenburg - Stand: März 2008

 

Situation des Unterrichts und der Psychologielehrerinnen und -lehrer im Land:

 

Seit 15 Jahren ist Psychologieunterricht in der Sekundarstufe II im Land Brandenburg ein mögliches Angebot für interessierte Schüler.

Nach Erkenntnissen des Landesverbandes wird Psychologie im Schuljahr 2007/08 von 80 Kolleginnen und Kollegen unterrichtet.

Der Unterricht findet an 38 Gymnasien, 11 Gesamtschulen mit gymnasialer Oberstufe und 10 Oberstufenzentren statt.

Dem Verband sind die Namen von 84 Lehrerinnen und Lehrern für Psychologie bekannt.

Vom Prozess der Umsetzung, Versetzung und des vorgezogenen Ruhestandes ist Psychologie weiterhin betroffen. Die Veränderungen im Bildungsgang für die jetzige Klassenstufe 8 wird sich auf Psychologie auswirken.

Der Verband zählt 78 (75?) Mitglieder.

 

Psychologie als Abiturprüfungsfach:

Für das Schriftliche Abitur 2008 wurden beim Schulrat für Psychologie  von 29 Kollegen Vorschläge eingereicht.

24 Kollegen hatten Vorschläge für das schriftliche Abitur 2007 eingereicht.

 

Beteiligung und Ergebnisse im Abitur 2007 (schriftlich und mündlich):

2007

       3. APF

  52 Prüflinge

Mw: 7,9

 

       4. APF

876 Prüflinge

Mw: 9,8

2007

1. + 2. APF

  76 Prüflinge

Mw: 8,3

 

Ergebnisse der Arbeit von Oktober 07 – März 08:

Die neue Homepage wurde im Januar eingerichtet und wird kontinuierlich aktualisiert.

Vorbereitung der Fortbildung und Mitgliederversammlung am 19. 4. 2008

 

Ziele:

Vorbereitung der Tagung der Psychologielehrerinnen und –lehrer 2010.

Mitgliederversammlung mit Wahl des LV im Frühjahr 2009.

Jahresgespräch 2008 mit dem Minister zur Situation und Zukunft des Faches im Land.

 

TOP 3 Von den 30 Kolleginnen und Kollegen, die sich im Moment im 4. Semester der Weiterbildung befinden, unterrichten bereits 20 Kollegen in 36 Kursen. 11 Kolleginnen und Kollegen sind Mitglied des Landesverbandes geworden.

Die Weiterbildung zum Psychologielehrer am WiB e.V. in Potsdam ist für das WS 2008/09 ausgeschrieben. Im Moment finden noch Gespräche über die Realisierbarkeit zwischen der Universität Potsdam und dem WiB statt.

Hinweis auf die Möglichkeit, Psychologie als Drittfach für Lehramtsanwärter publik zu machen.

 

TOP 4 Einladung zum Mitmachen an alle Kollegen gemäß den Informationen auf der Homepage des Bundesverbandes.

 

TOP 5 s. TOP 4

TOP 6 Der LV informiert über die Vorbereitung von Flyern in deutscher und englischer Sprache für die Tagung des BDP im Mai 2008 und des Weltkongresses der Psychologen im Juli in Berlin. Die Muster für Kopiervorlagen liegen als Kopien für die Kollegen aus.

 

TOP 7 vergessen!

TOP 8

2008: Medienpsychologie in Stuttgart. Verantw. LV B-W

2009: Sternstunden der Psychologie und Zusammenarbeit mit der EFPTA in Berlin. Verantw. LV Berlin

2010: Thema: Aktuelle Entwicklungen zu Systemischen Ansätzen in der Arbeit mit Kindern,   Jugendlichen, Erwachsenen, Paaren, Familien, Schulpsychologie und Erziehungsberatung. Tagungsleitung: Anne-Birgit Klingbeil, Martina Bonau, Klaus-Peter Kett, Christina Urban.

TOP 9 entfällt

TOP 10 ist erfolgt

 

Diskussion/Anträge/Beschlüsse:

-          Die Namen der Kolleginnen und Kollegen (mit Angebe der Schulen und Orte), die in den Ruhestand gehen, sollen auf der Homepage des LV veröffentlicht werden, damit die Referendare aus NRW sich an diesen Schulen bewerben können.

-          Die betreffenden Kolleginnen und Kollegen sollen ihren beabsichtigten (Vor-)Ruhestand dem LV bekannt geben.

-          Beim Jahresgespräch mit dem Minister soll das Thema des Psychologieunterrichts an den FS zur Ausbildung von Erziehern und OSZ (Lernfelder) eine besondere Rolle spielen. Problem: hoher Bedarf an ausgebildeten Lehrern für Psychologie und an mehr Kursangeboten, da z. B. trotz einer hohen Bewerberzahl (170) nur zwei Kurse eröffnet werden konnten.

-          Der LV wird beauftragt, beim Schulrat für Psychologie um eine Veränderung der Zusammensetzung der Gruppe der Aufgabenberater zu bitten. Grund: die bisherigen Aufgabenberater sind schon seit längerer Zeit mit der Aufgabe betraut und so wünschen sich mehrere Kollegen einen demokratischen Wechsel. Die Bereitschaft zur Übernahme der Aufgabenberatung liegt bei mehreren Kollegen vor.

 

Protokoll: gez. Urban

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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